von Nicci Lievert

Das Manifest der Menschlichkeit

Alles sieht momentan danach aus, dass nach dem “Sturm” eine neue Welt auferstehen wird. Während die Einen meinen, es würde das große Chaos über uns herein brechen, so sind die Anderen davon überzeugt, dass alles gut und die Veränderung durchweg positiv sein wird. Doch in einem Punkt sind sich beide Seiten einig, die Welt wird nicht mehr sein wie sie zuvor gewesen ist. Ich persönlich freue mich auf eine neue Welt voller Frieden, Wertschätzung, im Einklang leben mit Flora und Fauna, ohne Hamsterrad. In meinem Buch CHUMANI – Reise durch Anderswelten wird in Kapitel neun das Manifest der Menschlichkeit vom “Geisteskrieger” Cheveyo vorgelesen. Ich möchte es an dieser Stelle einfach  für sich sprechen lassen, die Gedanken sind bekanntlich frei…

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” Ich der Mensch, vertraue und lebe im Vertrauen mit allen anderen Wesen hier auf Mutter Erde.

Ich der Mensch, achte jedes Lebewesen – sei es ein Mensch wie ich, eine Blume, ein Baum, eine Biene, ein Reh oder ein Wesen, welches wir nur mit unserem Herzen sehen – und stehe in Verbindung mit Mutter Erde und zolle ihr und allen anderen Wesen täglich meinen höchsten Respekt.

In respektvollem Umgang miteinander zu leben ist das höchste Gut, welches es zu ehren und zu bewahren gilt. Alle Lebewesen auf Mutter Erde, alle Sphären übergreifend, wir alle sind Teil des Großen und Ganzen.

Ich der Mensch, darf lieben zu wem mein Herz sich getragen fühlt. Jeder Mensch darf lieben, egal welchen Ursprungs oder Geschlechts wir sind, egal welche Sprache unsere Zungen sprechen, egal welche Farbe unser Hautkleid trägt, egal an welchen Gott wir glauben, egal wie lang unser Herz bereits schlägt.

Ich der Mensch, übe mich stets in gegenseitigem Respekt, Toleranz, Verständnis und Ehrlichkeit.

Ich der Mensch, lebe in Frieden mit mir selbst, mit meinen Mitmenschen, mit Mutter Erde und allen Wesen und Wesenheiten. Waffen und Kriege sind Relikte aus vergangenen Zeiten und ein 49 Zeugnis für Unreife und Ignoranz. Nie wieder möge der Mensch eine Waffe erheben gegen seinesgleichen, gegen Mutter Erde oder gegen unsere Schwestern und Brüder, den Tieren, Pflanzen und Wesenheiten.

Ich der Mensch, lebe in Gemeinschaft und Gemeinsamkeit mit allen Anderen. Nach uralter Tradition versorgen wir uns selbst mit dem was wir bedürfen, wir säen selbst und ernten die Früchte unseres Schaffens. Wir teilen miteinander, so dass niemand Hunger leiden muss, wir leben wie einst unsere Ur-Ur-Ur-UrAhnen.

Ich der Mensch, nehme nur so viel wie ich selbst zum Leben benötige. Die Anhäufung von Reichtümern jeglicher Art ist ein Relikt aus der 4. Welt.

Ich der Mensch, wünsche und bewahre den Frieden mit allen Wesen, Wesenheiten und Mutter Erde. Entscheidungen jeglicher Art werden gemeinsam getroffen, beraten und abgewogen. “